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Infobib: Bloggende Bibliotheks-Drachen
Zwei Bibliotheksdrachen bloggen anonym über den bibliothekarischen Alltag.
Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D
Der geneigte Leser erfährt nur: Drache 1 und 2 sind Bibliotheksassistentinnen in einer bayrischen Museumsbibliothek und einer Universitätsbibliothek. Warum Drachen?
Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: “Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht.
Passend dazu dieser Hinweis auf einen Bücherfluch aus dem Bibliotheksdrachenblog.
Politikwissenschaft: Vortrag: Global Governance, International Subsidies and Neoliberalism
Prof. Ronen Palan
Global Governance, International Subsidies and Neoliberalism
Wann? Donnerstag, 11.2.2010, 18 Uhr
Wo? IfP Raum 124
Wer? Ronen Palan ist Professor für Internationale Politische Ökonomie an der Universität Birmingham. Er promovierte an der London School of Economics and Political Science und lehrte in Newcastle und Sussex sowie, als Gastprofessor, an der York University in Toronto sowie der Hebrew University in Jerusalem. Er war einer der Gründer der Review of International Political Economy, die als führende Zeitschrift in ihrem Feld gilt. Zu seinen Publikationen zählen The Offshore World: Sovereign Markets, Virtual Places, and Nomad Millionaires (Ithaca, N.Y.: Cornell University Press, 2003); The Imagined Economies of Globalisation (London: Sage, 2004, with Angus Cameron) und Globalizing Economic Regimes and Institutions: Central Currents in Globalization (London: Sage, 2007, hgg. Mit Paul James).
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Blog Librarian in Residance - Goethe-Institut New York: ‚From Ham to Hamlet‘ – Bibliothekswerbung zwischen Supermarktregalen
Die Kampagne steht unter dem Motto ‚Everything you’re into‘ (Alles, was Sie mögen) und soll die Bibliothek in ungewöhnlicher Weise aufmerksam machen. Mitten in der Ost- und Gemüseabteilung hängt ein Poster auf dem es unter dem Bild einer Karotte heisst: ‚Von der Hasenzucht zu besseren Augen‘ (From raising rabbits to improving your eyesight). Und unter dem Bild eines Schweines steht ‚Vom Schinken zu Hamlet‘ (From Ham to Hamlet).
Ziel der Kampagne ist es, das Bild der Bibliothek zu ändern indem man sie in einer ungewohnten Umgebung präsentiert. Statt ein Ort ernster Studien, soll die Aktion die Bibliothek als offen und einladend präsentieren.
Ich bin mir nicht sicher, ob mit die Poster wirklich gefallen, aber die Idee, in unerwarteten Orten auf die Bibliothek hinzuweisen, finde ich super.
Kellergeschoss: Neue Leitung der Zentralbibliothek m /w
ciberaBlog: Vortrag: Humboldt ins 21. Jahrhundert übersetzen
Ehe die Urania in Berlin ab Freitag ganz im Zeichen der Berlinale stehen wird (siehe Blogartikel der Spanischen Botschaft zu den Spanischsprachigen Filmen der Berlinale 2010), ist der beliebte Berliner Veranstaltungsort einem wissenschaftlichen Thema gewidmet: Am Donnerstag-Abend, 11.2.10, um 19:30 Uhr, fragt Prof. Ottmar Ette sich (und seine Zuhörer) im Vortrag »Alexander von Humboldt und die Globalisierung. Perspektiven für das Humboldt-Forum« wie sich Humboldt ins 21. Jahrhundert übersetzen ließe:
Lange Zeit wurde Alexander von Humboldt missverstanden als nur historisch interessante Figur. Doch mittlerweile ist sowohl die herausragende Qualität seiner literarischen und wissenschaftlichen Schriften als auch seine Bedeutung als Vordenker der Globalisierung unbestritten. Keineswegs zufällig wird er in der gegenwärtigen Phase beschleunigter Globalisierung von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Wie aktuell das Wissensideal dieses großen Forschers, Schriftstellers und Denkers ist, zeigt das geplante Humboldt-Forum in Berlins Mitte. Welche Perspektiven eröffnen sich, wenn hier die alte Idee einer “Freistätte für Kunst und Wissenschaft” geschaffen wird, mit der die Gebrüder Humboldt schon im 19. Jahrhundert den Blick auf die Verbindungen zwischen den Kulturen polylogisch zu öffnen suchten? Und wie ließe sich Alexander von Humboldt ins 21. Jahrhundert übersetzen?
Bei der Gelegenheit verweise ich nochmals auf meinen Artikel vom November 2009: Bibliographie online verfügbarer Humboldt-Digitalisate und auf den Artikel »avhumboldt.de – Alexander von Humboldt Informationen online« von Tobias Kraft vom Juli letzten Jahres.
Bildquelle: links: Alexander von Humboldt, Gemälde von Joseph Stieler, 1843, Wikipedia; rechts: Globalisierung ©Yaban, photocase.
netbib weblog: Bibliothekare als Gatekeeper?
Durch zu große Nachfrage muss in der Zentrale der UB der HU Berlin der Zugang reguliert werden. Nicht nur, dass die Eingänge jetzt getrennt nach HU-Mitgliedern und Externen zu benutzen sind, darüber hinaus sollen die Zeiten an den knappen Arbeitsplätzen überwacht werden. Die Mitarbeiter/innen sind verärgert über die zusätzlichen konfliktträchtigen Überwachungs-Tätigkeiten. [via Tagesspiegel]
Basedow1764's Weblog: Potsdamer Revolutionswächter
Recherchen Blog: OAIster: “Bestände der und anderer Bibliotheken”
Archivalia: Zahnmedizinisches Fachwissen in der Wikipedia - überwiegend nicht auf Lehrbuchniveau
[www.freidok.uni-freiburg.de]
Annette Lorenz ist seit 2009 Doktor, dank einer Beurteilung der
Qualität zahnmedizinischer Einträge in Wikipedia ein Vergleich mit
zahnmedizinischer Fachliteratur. 285 Artikel aus der entsprechenden Kategorie hat sie nach ihrer Lehrbuchtauglichkeit untersucht; dabei blieben 261 nach Abzug von Doppelzählungen u.ä. übrig.
Ihrer Meinung nach kann man die Qualität von 28 Prozent dieser Artikel
mit der in einem Lehrbuch vergleichen. 56 weitere Prozent waren nicht
falsch, aber nicht einem Lehrbuch ebenbürtig, und 16 Prozent seien
inhaltlicher Fehler wegen nicht geeignet, aktuelles zahnmedizinisches
Fachwissen zu verbreiten. Die Schlussfolgerung ist nicht sehr
überraschend: Der Leser könne die Qualität der Wikipedia-Artikel nicht
beurteilen, daher dürfe er sich nicht blind auf die Richtigkeit des
Online-Lexikons verlassen.
Ziemlich dümmlich ist die Entgegnung in dem Wiki-Brief: Die Wikipedia hat nicht das Ziel, als Patientenratgeber, als zahnmedizinisches Lehrbuch, als Kochrezeptesammlung oder als Episodenführer zu dienen. Welchen Zweck soll bitteschön sehr spezielles zahnmedizinisches Fachwissen in einer Enzyklopädie haben? Der Kreis der Hobby-Zahnmedizinier dürfte sehr überschaubar sein, bleiben also die Patienten und die Studierenden als Publikum. Im Brockhaus findet man sicher nur einen kleinen Teil der Begriffe, weil der Bockhaus eine Allgemein-Enzyklopädie ist. Die Wikipedia ist aber längst keine Allgemein-Enzyklopädie, sondern in vielen Bereichen ein sehr spezielles Nachschlagewerk. Wenn man alle guten Artikel behält oder sogar schätzt, die spezielles zahnmedizinisches Wissen darstellen, hat man auch eine Verantwortung für den Gesamtbestand.
Dieses besserwisserische Zurückweisen von Kritik ist ziemlich typisch für die Wikipedia. Dass bestimmte Argumente, die für Allgemeinenzyklopädien taugen, bei sehr speziellem fachlichem oder wissenschaftlichem Wissen ungeeignet sind, könnte man vielleicht allmählich mal merken.
netbib weblog: Applied Blödsinn
Die FAZ infomiert unter dem Titel Namensgebung: University of Applied Blödsinn wie die Leuphana Universität zu ihrem Namen gekommen ist. Manche denken bei dem Namen ja an einen Hygieneartikel, aber der Name ist natürlich wohl überlegt:
…Mit Lüneburg hatte jener Ort zwar nie etwas zu tun, aber im Praxistest – amerikanische Professoren wurden darum gebeten, die Qualität einer Reihe von deutschen Hochschulen zu bewerten – schnitt die in die Liste geschmuggelte, damals noch gar nicht existierende Leuphana-Universität bestens ab.
Weitere eindrucksvolle Beispiele lustiger Namensgebungen finden sich in dem Beitrag, die Leuphana mit ihrem Innovations-Inkubator (vielleicht erfindet noch jemand Buzzword Drainage) ist also nicht alleine. Da beneidet man natürlich die Metadatenmanager in der Bibliothek, die in einer so kreativen Umgebung wirken dürfen….
Kellergeschoss: Brieftaube
Basedow1764's Weblog: Schulbibliotheksseminar in Rom
Archivalia: 16. Anwenderforum E-Government 17./18.02. in Berlin
- E-Government in Europa - Ideen, Strategien, Konzepte, Lösungen
- Das Web 2.0 im Behördenalltag
- Nationale und europäische E-Government-Standards
- Zwischenbilanz EU-Dienstleistungsrichtlinie - Umsetzungserfahrungen
und Entwicklungsperspektiven
- Usability - Effizienz und Akzeptanz von E-Government-Lösungen als kritischer Erfolgsfaktor
Wie jedes Jahr werden die von Anwendervorträgen geprägten Fachforen durch Marktforen begleitet, in dem Produktanbieter in einer vergleichenden Präsentation Lösungen u.a. zu
E-Akte und vertrauenswürdiger Langzeitspeicherung neutral moderiert anhand definierter Grundfragen/Grundanforderungen an die jeweiligen Produkte (bspw. langfristige Sicherung elektronisch signierter Unterlagen, Sicherstellung einer vollständigen E-Akte trotz collaborativer Funktionen/informeller Abstimmungen etc.) darstellen.
Die Veranstaltung ist für die öffentliche Verwaltung kostenfrei.
Nähere Informationen unter:
[www.anwenderforum2010.de]
Duftender Doppelpunkt: Startstipendien 2010
Unter dem Titel „Startstipendien 2010″ schreibt das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur 15 Stipendien in der Sparte Literatur aus. Die Startstipendien stellen eine Anerkennung und Förderung für das Schaffen junger Künstler/innen dar. Sie sollen die Umsetzung eines künstlerischen Vorhabens und den Einstieg in die österreichische und internationale Kunstszene erleichtern. Die Laufzeit der Stipendien beträgt sechs Monate. Sie sind mit je Euro 6.600,- dotiert. Bewerben können sich Autor/inn/en, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben und zum Stichtag 1.1.2011 das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Aktuelle Ausschreibungen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
Duftender Doppelpunkt: Wettbewererb der Akademie Graz
Die AKADEMIE GRAZ schreibt einen Wettbewerb für Autorinnen und Autoren österreichischer Staatsangehörigkeit aus, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, der mit insgesamt € 7.400,- dotiert ist: Die Gewinnertexte werden 2011 in der Literaturzeitschrift „LICHTUNGEN“ publiziert.
Thema des Literaturwettbewerbs 2010: Streitschriften
In der österreichischen Tradition der Schimpftirade, des Stammtischgepolters und der Litanei muss wieder einen Weg zur gekonnt geführten Polemik gefunden werden, zu einer Kultur der Auseinandersetzung im Wettstreit der Anschauungen. Wir suchen nach der Kultur und der Tradition einer intellektuellen Debatte, die nicht der Versuchung erliegt, Konflikten mit schnellem Konsens aus den Weg zu gehen und die sich gerade nicht bemüht, das pro und kontra abzuwägen um dann im Perspektivismus unterzugehen. Bildung und Integration/Migration sind die aktuellen wie zukunftsweisenden Fragen, zu denen wir vehement Stellung beziehen müssen.
Einzureichen sind bisher nicht veröffentlichte, abgeschlossene Texte / Kurzprosa in deutscher Sprache, mit dem Umfang von 5 bis 10 maschinengeschriebenen Seiten (12 pt, Zeilenabstand 1,5).
Duftender Doppelpunkt: Literaturwettbewerb WÖRTER.See
Unter dem sommerlichen Titel WÖRTER.See schreibt Ö1 erstmals einen Literaturwettbewerb für junge und jüngere Autorinnen und Autoren aus. Erklärtes Ziel ist die Förderung zeitgenössischer Literatur und des literarischen Nachwuchses.
Gesucht werden Texte in deutscher Sprache mit einer Länge von 30.000 bis maximal 50.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Es sind keine Themen vorgegeben. Aus den eingereichten Texten wählt eine Fachjury die neun besten aus. Diese werden vom ORF produziert und im Juli und August 2010 an neun hintereinander folgenden Dienstagen jeweils ab 21:00 Uhr auf Ö1 gesendet.
Als Abgeltung für die Senderechte winkt ein Honorar von 500 Euro pro Text.
Wenn Sie in Österreich wohnhaft sind und jünger als 35, senden Sie ihren Text bis 31. März 2010 an WÖRTER.See.
FobiKom: Sinkende Chancen auf Weiterbildung
Bibliothekarisch.de: links for 2010-02-08
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Superpower your browser with LibX and Zotero — College & Research Libraries News
Open source tools for research – von Jason Puckett
Most of our powerful research tools now exist on the Web, but libraries shouldn’t overlook the ability to add research features to the browser software itself. The extensible nature of the Firefox browser in particular makes it easy to install add-ons that help researchers at every stage of the research cycle, from search and discovery to writing and citation. (tags: libx zotero literaturverwaltungsprogramm literaturverwaltung 02/2010 2010)
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