Planet Biblioblogs 2.0 beta

Inhalt abgleichen
Planet Biblioblog 2.0
Aktualisiert: vor 2 Stunden 19 Minuten

Archivalia: Ulm und Oberschwaben

vor 6 Stunden 9 Minuten
Bände aus der BSB 1, 1843 - 14, 1862 mit Lücken
[books.google.de]

11, 1857 - 18, 1868 aus Princeton
[books.google.de]

Neue Reihe 1, 1869 - 3, 1871 aus Princeton
[books.google.com] (mit US-Proxy)

[books.google.com] ist Seuffers Ausgabe der Anonymen Chronik von Ulm, siehe [archiv.twoday.net]

Vom Rest der Verhandlungen bzw. dem Korrespondenzblatt und den Mitt(h)eilungen gibt es noch keine Spur.

Archivalia: Google Books richtig zitieren

vor 8 Stunden 1 Minute
Ich habe mir erlaubt, die von Herrn RA vom Hofe soeben angegebene Internetadresse aus dem von Google betriebenen Angebot Google Buchsuche zu kürzen. Dadurch wird auch die Startseite von Archivalia wieder lesbarer, denn längere Links können ungekürzt zu Darstellungsproblemen führen.

Zum folgenden siehe
[de.wikisource.org]

Für das Wiederauffinden von Stellen in [books.google.com] genügen genau zwei Parameter in der URL:

* die gleichbleibende ID

und

* die Angabe der Seite.

Beide bleiben, soweit man das absehen kann, konstant, wenngleich es sein kann, dass bei Vorschau-Büchern die derzeit betrachtbaren Seiten durch andere ersetzt werden, der Link also nicht mehr funktioniert.

Google bietet zu jeder Seite einen Link an, der aber unnötig aufgebläht ist:

Link

Welche Seite als erstes besucht wurde (lpg=PA197) geht ja niemand was an und welche Suchworte verwendet wurden auch nicht. Man braucht nur die id=vsk9eEZTStEC und pg=PA209:

[books.google.de]

Was ots=cx_HJMRbYA bedeutet, ist mir nicht bekannt. Man sollte generell bei der "Datenkrake" Google nur die kürzestmöglichen Informationen weitergeben.

Text & Blog » Literatur: Wir brauchen und finden persönliche Filter im Netz

vor 8 Stunden 22 Minuten

Viele Menschen, mit denen ich über das Internet spreche, fühlen sich von selbigem überfordert. Das unendliche Füllhorn an Informationen ist ihnen: … zu viel, …zu irrelevant, …zu sehr ablenkend. Immer wieder werde ich mit den gleichen Fragen und Gegenargumenten konfrontiert: Woher nimmst Du nur die Zeit? Kannst Du überhaupt noch ohne das Internet auskommen? Warum gibst Du so viel von Dir im Web preis? Wieso tauschst Dich mit Menschen aus, die Du gar nicht kennst?

Ich antworte dann immer, dass es eine Frage der Selbstdisziplin und der Filter ist, seinen Umgang mit dem Netz für sich zu definieren. Ich habe über meine Beschäftigung mit dem Internet so viel Interessantes gelernt, so viele wertvolle Menschen kennengelernt, dass ich darauf nicht mehr verzichten möchte. Dass führt keineswegs zu einer unkritischen Einschätzung gegenüber dem Web, aber ich bleibe dabei an alle zu appellieren, sich diese großartigen Möglichkeiten, die der sinnvolle Umgang mit dem Internet bietet, nicht durch Voreingenommenheit zu verschließen.

In dieser Angelegenheit möchte ich sowohl den Netzkritikern, als auch denen, die – wie ich – schon wissen, wie großartig das Internet sein kann, einen Artikel zur Lektüre empfehlen, den der stellvertretende Chefredakteur der Computerzeitschrift c’t, Jürgen Kuri1 (auf Twitter @jkuri), heute in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FASZ) veröffentlicht hat. Ich hab ihn in der Printausgabe beim Frühstück gelesen, doch er ist zum Glück auch online, so dass ich ihn Euch in diesem “Internet” anbieten kann: «Digitale Aufklärung – Unser Denken soll das Internet lenken».

Darin findet sich nicht nur eine präzise Beschreibung der aktuellen Veränderungen, wie wir Informationen im Netz aufnehmen…

Eine grundlegende Veränderung hat im Internet stattgefunden, die wichtige Bereiche bereits erfasst und sich immer weiter ausdehnt. Die Zeit löst den Raum als Ordnungsfaktor des Netzes ab. An die Stelle statischer Websites, die in einem geordneten Raum, vergleichbar der analogen Welt, Informationen und Dienste feilbieten, treten locker geknüpfte Beziehungen im Netz, Timelines, Statusmeldungen. Sie schaffen einen beständig sich erneuernden Fluss. Informationen, Wissensschnipsel, Artikel, Enzyklopädien, Äußerungen, Angebote, Bilder, Videos, Gerüchte, Fakten, Lügen, Wahrheiten strömen am Nutzer vorbei, der Einzelne schwimmt mit und lässt den Strom mit seinen Äußerungen und Daten weiter anschwellen.

… sondern die mit guten Argumenten gestützten Beobachtungen von Jürgen Kuri warten auch auf mit so wichtigen Sätze wie…

Die sozialen Filter geben dem Nutzer die Kontrolle über das Echtzeit-Internet zurück. [...] „De-Mainstreaming“ kommt voran, wenn man seine Freundeskreise bewusst pflegt.

Das Ganze im lesenswerten Zusammenhang in der FASZ: «Digitale Aufklärung – Unser Denken soll das Internet lenken».

Bildquelle: lightwaves 08 von complize auf photocase.com

  1. In diesem Video ist Jürgen Kuri im Interview auf der Cebit 2009 zu sehen, dort erklärt er den Begriff «Webciety» und den rasant fortschreitenden Einfluss der digitalen Vernetzung auf unseren Alltag und unsere sozialen Kontakte.

© Markus Trapp for Text & Blog, 2010. | Permalink | 6 comments | Add to del.icio.us
Post tags:

Archivalia: Hinrich Wilhelm Kopf: Kein Kriegsverbrecher ?

vor 8 Stunden 48 Minuten
[archiv.twoday.net]

Ein Fernsehjournalist fragte mich am 19.3.2010 nach Materialien zum Vorgang Kopf, den ich in meinem Buch Vier Prinzen beschrieben habe

S. 222 ff. in:
[edocs.fu-berlin.de]

Hinrich Wilhelm Kopf sollte wegen Kriegsverbrechen an Polen im Jahr 1948 ausgeliefert werden. Er war der erste Ministerpräsident Niedersachsens (SPD). Details hatte ich vor 5 Jahren recherchiert. Die heutige Anfrage bewegte mich dazu, heute erneut die britischen Akten durchzugehen. Interessant war dabei folgende Passage die mir damals entgangen war:

FO 1049/1132 206253 BLATT 711/49/48

16.3.48
Control Commission for Germany
Incoming Top Secret Telegram

Subject Herr Kopf
"All necessary action is in hand. Kopf´s rebuttal and witness statements etc. are being prepared by counsel and Chief Judge is giving all assistance." Willy Brandt übergab die Zeugenaussage Koch, wonach Kopf Opfer einer kommunistischen Hetzkampagne gewesen sein soll.

FO 1032/1885 204193
8. April 1948
Subject: War Crimes Charge against Herr Kopf.

"The Chief Judge wished me to inform you that, although as stated there was no case for extradition on the charges and evidence produced, in the opinion of the Chief Judge there is more than a suspicion that there is some substance in the allegations. For example it is established that Kopf was head of the German organisation "Treuhandstelle" in East Poland, which it is understood was the Nazi looting organisation. The Chief Judge suggests that no comment on this prouncments should be made". Wenn Justiz und Politik zusammentreffen zieht die Justiz damals wie heute immer den Kürzeren.

Dieser Aktenauszug ist aussagekräftiger als

[books.google.de]

weil der Autor des Buches die britischen Akten nicht eingesehen hat.

Basedow1764's Weblog: Pädophilie als Grundrecht?

vor 9 Stunden 56 Minuten
Linkspartei und Grüne wollen im GG, Art. 3, ein Diskriminierungsverbot für jegliche sexuelle Identität aufgenommen wissen. Darauf macht Antje Schmelcher in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (“Ist jede Liebe Liebe?”, FAS v. 21.3.10, p. 4) aufmerksam. Sie erkennt in dem Gesetzentwurf keine Sicherung gegenüber sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, sondern eher die “grundgesetzliche Weihe” der [...]

Nachrichten fuer oeffentliche Bibliotheken in NRW: Baden-Württembergische Bibliotheken jetzt bei Mediendaten Südwest

vor 10 Stunden 21 Minuten
Mediendaten Südwest, das Onlineangebot mit aktuellen Basisdaten zu TV, Hörfunk, Print, Film und Internet verzeichnet jetzt auch öffentliche Bibliotheken in Baden-Württemberg. http://www.mediendaten.de/index.php?id=462

Archivalia: Rollregalanlage schafft mehr Platz im Kreisarchiv Warendorf

vor 11 Stunden 44 Minuten

Landrat Dr. Olaf Gericke, Kreisarchivar Dr. Mark-Alexander Steinert und Dezernent Dr. Stefan Funke (v.l.) nahmen die neue Rollregalanlage in Augenschein

"Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten ist das Kreisarchiv Warendorf jetzt technisch auf dem neuesten Stand. Im Magazin, das im Kreishaus traditionell als "Endarchiv" bekannt ist, wurde eine neue Rollregalanlage eingebaut. Sie bietet Lagerplatz für mehr als 3.000 laufende Meter Archivgut.
Im Zuge der Umbaumaßnahmen nahmen die Mitarbeiter des Archivs eine komplette Neuordnung der Archivbestände vor. Dazu wurden rund 2.000 laufende Meter Archivgut umgelagert, 7.000 Archivkartons neu geordnet und rund 3.000 neu angeschaffte Archivkartons mit Archivalien gefüllt.
Dr. Mark Steinert, Leiter des Kreisarchivs erklärt: "Der Einbau der Rollregalanlage und die Neuordnung der Archivbestände war nach zahlreichen Archivalienübernahmen im Laufe der letzten Jahre und angesichts neuer Aufgaben unbedingt erforderlich. Unser Magazin platzte aus allen Nähten".
Beim Neubau des Kreishauses vor rund 30 Jahren ging man davon aus, dass das Magazin bei üblichem Zuwachs an Archivgut bis in die ersten Jahre des neuen Jahrtausends ausreichen würde. Diese Planung ging auch auf. Ende 2007 stand dann aber endgültig fast, dass die Kapazitäten in absehbarer Zeit erschöpft sein würden, zumal sich die Übernahme umfangreicher neuer Bestände abzeichnete: Das Archiv der Stadt Sendenhorst sollte in die Obhut des Kreisarchivs überführt werden, und zum 1. Januar 2009 wurden die - bisher in den Standesämtern verbliebenen - historischen Personenstandsregister zu Archivgut. Das bedeutete, dass nicht nur umfangreiche zusätzliche Aufgaben auf die Mitarbeiter des Kreisarchivs zukamen, sondern auch Platz geschaffen werden musste.
Nach dem Umbau ist das Kreisarchiv für diese neuen Aufgaben gewappnet: Die Kapazität des Endarchivs konnte annähernd verdoppelt werden. Das Stadtarchiv Sendenhorst konnte bereits zum größten Teil in das Kreishaus überführt werden, und die Übergabe der Personenstandsregister wird in den nächsten Wochen sukzessive erfolgen.
Dr. Steinert erklärt: "Die Neuordnung des Archivs war für uns alle eine Herausforderung, und alle haben fleißig mit angepackt. Aber nun sind wir froh, dass die Bau- und Räumarbeiten weitgehend abgeschlossen sind und dass wir das Archiv am vergangenen Montag wieder für Benutzer öffnen konnten. Die neuen Bestände, also das Stadtarchiv Sendenhorst und die Personenstandsregister müssen zwar noch für die Benutzung erschlossen werden, aber sonst stehen seit der Wiedereröffnung des Kreisarchivs alle seine Bestände Benutzern wieder zur Verfügung."

Quelle: Pressemitteilung Kreis Warendorf

s. a. zum Kreisarchiv Warendorf:
[archiv.twoday.net]

netbib weblog: Berliner Büchertisch am Start

vor 12 Stunden 32 Minuten

Der Berliner Büchertisch ist ein gemeinnütziges nonprofit Gemeinschaftsprojekt, dass sich für die Verteilung von Büchern und anderen Medien einsetzt. Wir nehmen Deine Buchspenden entgegen und verteilen diese an Einrichtungen, die diese Bücher gebrauchen können. Durch den Verkauf von einem Teil der Spenden finanzieren wir uns. Wir sind Veranstaltungsort, Ausbildungsstätte, Treffpunkt und vieles mehr.

Gesehen bei den uncoolen Bibliothekarinnen, die auf die Homepage des Büchertisches hinweisen, es gibt aber auch einen Twitteraccount, einen Flickraccount und eine Facebookseite. Ist also eine seeehr soziale Sache …

Bibliothekarisch.de: links for 2010-03-20

vor 13 Stunden 58 Minuten
Ähnlichen Beiträge
  • Keine ähnlichen Beiträge.

Archivalia: Harvard's Disappointing DASH: Short Update on the Knoll Case

vor 17 Stunden 40 Minuten
[archiv.twoday.net]

There are now 123 articles by Professor Knoll.

None of the 23 newest articles (at the time of my test there were 100 Knoll articles in DASH) is Open Access in DASH - all are only providing links to the published version: "At the direction of the depositing author this work is not currently accessible through DASH."

There is now an field "Other sources" with links to eventually free online versions. But these links are not complete, see e.g.

[dash.harvard.edu]

With Google Scholar one can find a free version for this article.

It seems that all links I gave for free versions are now added as "other sources" (I didn't check all), including

[dash.harvard.edu]

Let's conclude:

(i) Regarding Open Access to the works of the famous Professor Knoll all other webpages are more important than DASH.

(ii) It is useful that DASH gives hints to free versions elsewhere in the web but most OA advocates would have thought that the core mission of Harvard's repository is another.

(iii) It seems clear that Professor Knoll doesn't like the Harvard FAS OA Policy which is described at
[osc.hul.harvard.edu]

"Harvard Faculty of Arts and Sciences Open-Access Policy
voted February 12, 2008

The Faculty of Arts and Sciences of Harvard University is committed to disseminating the fruits of its research and scholarship as widely as possible. In keeping with that commitment, the Faculty adopts the following policy: Each Faculty member grants to the President and Fellows of Harvard College permission to make available his or her scholarly articles and to exercise the copyright in those articles. In legal terms, the permission granted by each Faculty member is a nonexclusive, irrevocable, paid-up, worldwide license to exercise any and all rights under copyright relating to each of his or her scholarly articles, in any medium, and to authorize others to do the same, provided that the articles are not sold for a profit. The policy will apply to all scholarly articles written while the person is a member of the Faculty except for any articles completed before the adoption of this policy and any articles for which the Faculty member entered into an incompatible licensing or assignment agreement before the adoption of this policy. The Dean or the Dean's designate will waive application of the policy for a particular article upon written request by a Faculty member explaining the need."

Did I miss something? It seems that Professor Knoll has received a permanent waiver for all his publications completed after the adoption of the policy.

Now we see that Harvard's OA policy is pure bragging.

Archivalia: Open Access Publishing - Trends in Deutschland, Österreich und der Schweiz

vor 18 Stunden 10 Minuten
Veraltet! Drei Jahre alt und erst jetzt in E-LIS:

[eprints.rclis.org]

Archivalia: Weg mit den CC-NC-Lizenzen!

vor 18 Stunden 26 Minuten
[iuwis.de]

Die dort referierte Position von Maracke ist alles andere als hilfreich. Wenn es keine klaren Vorgaben von CC gibt, was kommerziell ist (und auch keinen Konsens bei Verwendern und Nutzern), dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Gericht sich dazu äußern muss.

Man kann natürlich Glück haben und der Rechteinhaber sieht das ebenso wie der Nutzer, aber letzlich ist die Position des Urhebers aus Sicht des deutschen Rechts stark. Zweifel gehen zu Lasten des Nutzers.

Ein Gebrauch im akademischen Kontext ist zumindest in den USA alles andere als unproblematisch, da die Universitäten mit ihren Angeboten Geld verdienen wollen: [archiv.twoday.net] Zu Deutschland siehe etwa: [archiv.twoday.net]

Ein Gebrauch von CC-NC-Bildern in Fachzeitschriften, die in kommerziellen Verlagen erschienen, erscheint mir nicht möglich. Selbst bei Zeitschriften wissenschaftlicher Gesellschaften erscheint mir eine Berufung auf NC nicht möglich.

Archivalia: Wiener Stadtarchiv: Leiter gesucht

vor 18 Stunden 31 Minuten
[www.wien.gv.at]

Absurde Konsonantenhäufungen im Nachnamen dürften keinen Hinderungsgrund darstellen, sich zu bewerben.

Archivalia: Hinrich Wilhelm Kopf - ein Kriegsverbrecher?

Sa, 03/20/2010 - 22:27
[archiv.twoday.net]

Bei der verschwundenen NDR-Seite handelte es sich offenkundig um eine unspektakuläre Nachricht, wonach die NS-Vergangenheit von niedersächsischen Landtagsabgeordneten durchleuchtet werden soll. Diese ist auch anderweitig online:

[www.google.de]

[www.linksfraktion-niedersachsen.de]

Kopf fehlt in der Broschüre
[linksfraktion-niedersachsen.linkes-cms.de]

Text & Blog » Literatur: Fotorätsel: Was sieht man hier?

Sa, 03/20/2010 - 21:42

Vorgestern hatte ich auf Posterous und Twitter gefragt, was dieses Bild wohl darstellen möge und wo es aufgenommen wurde. Habe aber weder auf die erste (meines Erachtens sehr leichte), noch auf die zweite (schon etwas schwerer zu beantwortende Frage) eine Antwort bekommen. Vielleicht ging das kleine Fotorätsel auch in der Hektik des Ge-zwitschers-schehens unter. So versuche ich noch mal in einem zweiten Anlauf hier im Blog Euch die Antwort zu entlocken: Was meint Ihr zeigt dieses Foto? Und wo wurde es aufgenommen?

© Markus Trapp for Text & Blog, 2010. | Permalink | No comment | Add to del.icio.us
Post tags:

Duftender Doppelpunkt: Forum Land Literaturpreis 2010

Sa, 03/20/2010 - 21:09

Der Literaturpreis 2010 von Forum Land für die Kategorien Lyrik, Kurzgeschichten und Junge Autoren (bis 30 Jahre).

Der Literaturwettbewerb soll bekannte und – noch – unbekannte AutorINNen zu einer schriftlichen Auseinandersetzung mit dem Land und den Menschen, die dort leben, ermuntern. Der Wettbewerb 2010 hat das Thema „Fieber“: Die Welt hat Klima – Fieber, die (Finanz-) wirtschaft nicht minder. Fieber steht aber auch für Leidenschaft, für die Abweichung von der Norm, ist ein bedenkliches Symptom, kann aber auch zu Gesundung beitragen. Gefragt beim Literaturwettbewerb 2010 sind somit Gedichte und Geschichten (erfundene und echte, humorvolle oder tragische), die irgendeinen oben genannten oder auch nicht genannten Aspekt von „Fieber“ behandeln. Vergeben wird je ein Preis in den Kategorien Prosa und Lyrik sowie der Sonderpreis für Junge Autoren (bis 30 Jahre).

Teilnahmeberechtigt sind alle AutorINNen, die Arbeiten einsenden, die einen Bezug zu dem ländlichen Raum Österreichs erkennen lassen.

Texte dürfen maximal einen Umfang von 6000 Anschlägen haben (längere Arbeiten werden nicht angenommen), die Verwendung von Mundart ist bei Gedichten kein Hindernis. Es dürfen maximal 3 Gedichte und 1 Kurzgeschichte eingereicht werden. Die Arbeiten dürfen noch nicht veröffentlicht worden sein. Jeder Einsendung ist ein kurzer Lebenslauf (ca. 700 Anschläge) mit Name, Anschrift, Telefonnummer, wo vorhanden E-Mail und Faxnummer, anzufügen.

Die Arbeiten sollen per E-Mail mit Angabe vollständiger Daten eingesandt werden. Nicht mit E-Mail gesandte schriftliche Arbeiten müssen in dreifacher Ausfertigung eingereicht werden. Auch aus ihnen müssen Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer ersichtlich sein. Sie werden nicht zurückgesandt. Nur die Preisträger sowie jene Autoren, die in die Anthologie aufgenommen werden, erhalten eine Verständigung.

Einsendung der Arbeiten bis spätestens 14. Mai 2010 an das

Forum Land „Literaturpreis 2010“
Ferstlergasse 4
3100 St. Pölten
E-Mail: literaturpreis@forum-land.at

Das beste Gedicht und die beste Kurzgeschichte werden mit je 2000 Euro dotiert.
Der Preis für Junge Autoren unter 30 ist mit 500 Euro dotiert. Für diesen Preis werden automatisch alle Arbeiten von Einsenderinnen und Einsendern ab dem Geburtsjahr l980 herangezogen, sofern sie nicht ohnehin einen Hauptpreis gewinnen.

Eine von der Jury festgelegte Auswahl an Arbeiten der Kategorien Prosa, Lyrik und Junge Autoren wird in einer Anthologie von Forum Land veröffentlicht. Die Rechte an der Arbeit verbleiben nach der Veröffentlichung bei den Autoren.

AutorINNen, deren Gedicht oder Text in die Anthologie aufgenommen wurden, erhalten ein Honorar von je 30 Euro. Sie bekommen drei Belegexemplare und können weitere Bände zu einem günstigen Sonderpreis kaufen. Die Anthologie wird voraussichtlich im Oktober/November 2010 erscheinen. Die Preisverleihung und die Präsentation des Buches finden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung statt.

Duftender Doppelpunkt: Stipendium Unternehmen Lyrik

Sa, 03/20/2010 - 20:44

Unternehmen Lyrik vergibt seit 2007 ein Jahresstipendium in Form frei zugänglicher online-Kurse sowie individueller Betreuung im Wert von 2400 Euro. Die Förderung soll – über das Internet ortsunabhängig – Lyrikerinnen und Lyrikern die Perfektionierung des poetischen Handwerks ermöglichen und zur Festigung eines eigenen poetischen Ausdrucks beitragen.

Zielgruppe sind deutschsprachige Dichterinnen und Dichter, die bereits über mehrere Jahre kontinuierlich und in zeitgenössischem Stil schreiben und über den Amateurstatus hinaus Anerkennung im offiziellen Literaturbetrieb suchen.

Das Stipendienjahr dauert jeweils vom 1. Mai bis zum 30. April des Folgejahrs. Während dieses Zeitraumes stehen dem/der StipendiatIn sieben Lektorats-Kurse und zwei Viertage-Kurse mit grundlegenden Lyrik-Themen offen. Die individuelle Betreuung umfasst drei bis vier zusätzliche Telefonate oder Arbeitstreffen, um die Förderziele zu evaluieren und auf den notwendigen Bedarf abzustimmen.

Die Teilnahme an den Kursen wird erwartet. Sie ist, wenngleich mit hoher Arbeitsintensität, im Berufsalltag möglich. Einzelne frühzeitige Terminabsprachen sind unter Umständen möglich.

Bewerbung: bis 20. April 2010

Nähere Infos: Unternehmen Lyrik

Powered by Drupal - Modified by Danger4k